Die Apple Watch – Ein Blick in die Zukunft

BandWerk Apple Watch Armband Mitternachtsblau

Das iPhone wird 10 Jahre alt, Grund genug für beinahe jedes Tech-Medium zu resümieren, wie das Smartphone sich selbst und uns als Gesellschaft verändert hat.

Keine Frage, beim iPhone ist viel passiert, aus dem aus heutiger Sicht noch kleinen, klobigen und schweren Telefon, ist ein schmaler, leichter Alleskönner geworden. Doch wie werden wir in 8 Jahren auf die erste Apple Watch zurückschauen? Wir wagen einen Blick in die Zukunft.

Parallelen zwischen Apple Watch und iPhone

Ähnlich wie das iPhone hat die Apple Watch zum Marktstart keine Rekorde gebrochen. Die Smartphone-Revolution von Apple wurde von vielen zunächst nur müde belächelt, Microsoft-CEO Steve Ballmer hatte für das tastaturlose Konkurrenzprodukt nur Spott und Hohn übrig.

Das Lachen sollte ihm noch sehr bald vergehen:

Heute ist das iPhone mit einem Marktanteil von weit über 30% das beliebteste Handy der Welt, Microsoft führt dagegen mit Windows-Phone eine Nischenexistenz: Der Marktanteil liegt aktuell bei unter einem Prozent.

Auch der Zubehörmarkt für das iPhone ist proportional gewachsen. Es gibt eine beinahe unbegrenzt große Auswahl an Hüllen aus Leder und Kunststoff, Display-Schutzfolien, Ladedocks und vielem mehr.

Auch bei der Watch gibt es nach und nach mehr Zubehör, insbesondere Apple Watch Armbänder sind sehr beliebt. Sehr präzise und wertig gearbeitete Lederarmbänder gibt es beispielsweise bei uns im Shop.

Die Apple Watch in 8 Jahren

Sollte sich die Watch am Markt behaupten können und auch in 8 Jahren zum 10. Geburtstag ähnlich wie das iPhone Geschichte geschrieben haben, dann wird es mit Sicherheit auf einen interessanten Stammbaum zurückblicken können. Apple hat mit der Series 2 bereits auf Kundenwünsche gehört: die Watch ist jetzt wasserdicht, etwas schneller und besitzt einen GPS-Empfänger. Dadurch ist sie schon ein klein wenig autarker und muss nicht in permanenter Verbindung zum iPhone stehen.

Der nächste logische Schritt wäre eine eigene SIM-Karte, sodass die Apple Watch auch ganz ohne iPhone funktionieren könnte. Doch hat Apple tatsächlich ein Interesse daran ein Produkt zu schaffen, dass im Markt mit seinem größtes Zugpferd – eben dem iPhone – konkurriert?

Es bleibt abzuwarten ob die Entscheidungsträger in Cupertino ein Risiko eingehen und damit erneut eine Produktkategorie revolutionieren oder weiterhin in erster Linie auf das iPhone setzen.

Was wir mit Sicherheit sagen können: die Watch wird schneller und dünner, schließlich wurde von Bloggern und Uhren-Enthusiasten nicht selten das relativ klobige Gehäuse bemängelt. Außerdem wissen wir von Apple, dass die Geräte von Generation zu Generation immer einen Tick schneller arbeiten müssen, Apple legt offensichtlich ein großes Augenmerk darauf hier nicht nachzulassen und regelmäßig neue Rekorde zu brechen.

Features mit denen wir vielleicht rechnen können

Dass die Uhr nur einen sehr kleinen Bildschirm hat, liegt in der Natur der Sache. Ganz klar, wer sich eine Apple Watch zulegt, der weiß, was ihn erwartet. Dennoch ist die Navigation trotz Digital Crown und Force-Touch Funktionen gelegentlich etwas schwierig.

Skin Touch Technology mit Smartwatch

Die Zukunft der Touch-Eingabe auf der Apple Watch? (Bildquelle: Future Interfaces Group; Screenshot: YouTube)

Dafür könnte eine Technologie mit dem Namen SkinTouch Abhilfe verschaffen. Der Touchscreen wird dabei virtuell auf Arm und/oder Hand des Nutzers erweitert und kann ohne direkte Berührungen auf dem Bildschirm bedient werden.

Gleichzeit wird Apple mittelfristig nicht umhin kommen, die Watch mit einer Kamera auszustatten. Nachdem bereits iPads nach der ersten Generation je mit zwei Kameras auf Vor- und Rückseite ausgestattet wurden, wird dieses Feature vielleicht auch auf der Uhr untergebracht. Im Vergleich zum eher unhandlichen iPad scheint eine Kamera in der – immer „griffbereiten“ – Apple Watch auch wesentlich intuitiver. Könnte Apple auf diese Weise sogar den Action-Kameras von GoPro Konkurrenz machen? Auch das wird sich zeigen.

Zubehör: In diesem Bereich wird sich bestimmt noch einiges tun. SmartBands, also Armbänder die etwa den Blutalkoholspiegel des Trägers bestimmen können sind schon bald erhältlich.

Peripherie, insbesondere Zubehörgeräte die über Bluetooth mit der Apple Watch kommunizieren, beispielsweise Blutdruck-Messgeräte sind auch schon verfügbar.

Sollte sich der Markt als lukrativ erweisen, werden also gerade im medizinischen Bereich noch viele Anwendungsmöglichkeiten durch Zubehör erschlossen.

Wird es in 8 Jahren überhaupt noch Smartwatches geben?

Das alles kann natürlich nur Realität werden, wenn sich die Smartwatch auch langfristig als erfolgreiches Konzept erweist. In Hinblick auf die kürzlich veröffentlichte Bekanntgabe, seitens Tim Cook, der Durchverkauf der Apple Watch sei „größer als jemals zuvor“, ist aber davon auszugehen, dass die Watch auch in Zukunft ein Kassenschlager bleiben wird.

Wie sieht die Watch Ihrer Meinung nach in 8 Jahren aus? Was wird Sie besser machen als die aktuelle Generation und wird sie sich so gut behaupten können wie das iPhone? Hinterlassen Sie uns doch gerne hier oder bei Facebook einen Kommentar mit Ihrer Meinung.

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