Schwimmen mit der Apple Watch – Die Series 2 im Praxistest

schwimmen apple watch series 2

Einige Neuerungen, auch unter der Haube

Apples neue Watch ist nun schon seit etwa einem Monat auf dem Markt und hat sich auch beim uns bereits nahtlos in den Alltag eingegliedert. Tatsächlich reagieren Apps nun etwas flotter als noch auf der 1. Generation und durch Watch OS3 lässt sich die Uhr mittlerweile auch etwas leichter und unkomplizierter bedienen als zuvor.

Eines der großen neuen Features bei der Apple Watch Series 2 ist die Wasserdichtigkeit. So kann bei der neue Watch mittlerweile auch Bahnenschwimmen als Workout gewählt werden. Ob das wirklich funktioniert und wie genau die Apple Watch unser Workout trackt haben wir ausprobiert.

Zwei Schwimm-Modi

Zunächst einmal müssen wir uns vor dem Schwimmen zwischen zwei Workout-Varianten entscheiden: Beckenschwimmen oder Freiwasserschwimmen.

Der Unterschied liegt darin, dass die Apple Watch beim Freiwasserschwimmen zusätzlich den GPS Empfänger aktiviert, um die Entfernungen so noch genauer zu bestimmen. Beim Beckenschwimmen in einem Hallenbad, wird die Watch in der Regel keinen GPS-Empfang haben, daher fragt die App zunächst die Beckenlänge ab, um anschließend nur mit Hilfe des Bewegungssensors die zurückgelegte Strecke zu verfolgen.

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Sobald Sie Ihr Workout gestartet haben, wird der Bildschirm der Apple Watch gesperrt und nimmt somit keine Eingaben mehr entgegen. Wollen Sie den Bildschirm wieder entsperren, müssen Sie an der Krone drehen.
(Pfeil anklicken für nächstes Bild)

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Vor dem Schwimmen müssen Sie der Watch noch mitteilen, wie lang das Becken ist, in dem Sie schwimmen. Die Apple Watch versucht so, die Bahnen mit zu zählen und die zurückgelegte Strecke zu bestimmen.

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Sie können entweder ein offenes Workout wählen und sich am Ende die Details anzeigen lassen, oder vorher ein Ziel wählen (z.B. verbrauchte Kalorien). Das Workout endet automatisch sobald, Sie Ihr Ziel erreicht haben.

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Wir haben unser Ziel von 50 verbrauchten Kalorien schnell erreicht, die Watch gibt uns natürlich gleich Bescheid.

Resultate stark vom Schwimmstil abhängig

Aber kann das zuverlässig funktionieren? Bei unserem Test war das sehr stark abhängig vom Schwimmstil: Beim normalen bis zügigen Brustschwimmen war die App sehr präzise, auch die Herzfrequenzwerte schienen relativ zuverlässig zu sein.

Schnelle Kraul-Sprints mit zügigen Rollwenden zeigen der sensorgestützten Trackingmethode dagegen  schnell ihre Grenzen auf. In der Regel wurde bei uns nur etwa die Hälfte der Strecke gemessen und auf dieser Grundlage auch nur etwa der halbe Kalorienverbrauch berechnet. Hier besteht definitiv noch Nachbesserungsbedarf.

Unser Fazit

Wer die App zum normalen Schwimmen verwenden möchte wird mit der neuen Funktion sicher Freude haben, sportliche und leistungsorientierte Schwimmer werden darauf hoffen müssen, dass die Ungenauigkeiten noch durch ein Update behoben werden können.

Trotz der Kritikpunkte sind wir mit dem neuen Funktionsumfang sehr zufrieden. Da die Watch jetzt wasserfest ist können wir sie zudem mit dem passenden Armband auch mal an den See oder ins Freibad mitnehmen, ohne uns Gedanken machen zu müssen, dass sie vielleicht im Wasser Schaden nehmen könnte.

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