Am 19. und 20.07 sind exklusiv in unserem Münchner Showroom zwei streng limitierte Sondereditionen erhältlich.

Die Edition Pullman, aus dem Leder eines 1971er Mercedes Pullman 600, sowie die Sonderedition 964 aus dem Leder eines Porsche 911 (964) aus dem Jahre 1989.

Doch wie entstehen die Sondereditionen? Woher kommen die exklusiven Luxuskarossen und wie kommen wir an das Leder? Die Quelle unserer Spezialleder liegt in Eching bei München. Hier in der BP Autosattlerei wird mit viel Handarbeit und Liebe zum Detail Fahrzeugen neues Leben eingehaucht.

Die Werkstatt

Die Sattlerei-Werkstatt ist eigentlich viel mehr als nur ein Handwerksbetrieb. Vergessen Sie West Coast Customs, vergessen Sie Orange County Choppers. Das hier ist ein Museum. Allein schon wegen der vielen Sammlerstücke ist dieser Ort einen Besuch wert. 

Gleich am Eingang wird man von einer lebensgroßen Lara Croft begrüßt und auch sonst überall findet man Requisiten wie aus einem alten Hollywood-Streifen. Der Blick streift anschließend über einige der seltensten und hochwertigsten Oldtimer-Klassiker, die wir je gesehen haben. Wir sind regelmäßig in der Sattlerei und werden doch jedes mal wieder von neuen Superlativen überrascht.

Am hinteren Ende der Werkstatt ist ein Glaskasten: das Chefbüro, die Steuerzentrale. Hier thront der wohl coolste Fahrzeugspezialist Deutschlands:

Boris

Boris Pankiewicz ist Inhaber der B.P. Autosattlerei und quasi der Clint Eastwood in seinem eigenen Hollywood-Studio.

Abgesehen von seiner Dirty-Harry-Ausstrahlung ist Boris aber auch ein wandelndes Lexikon für allerlei Oldtimer-Modelle und natürlich ein hervorragender Handwerker. Für seine außergewöhnliche Arbeit geschätzt wird er unter anderem von BMW Classic, für die er häufig Fahrzeuge restauriert.

Wir haben uns mit Boris über seinen Beruf unterhalten.

 

BandWerk:
Wie bist Du zur Fahrzeugsattlerei gekommen und welche Faszination hat die Arbeit für Dich?

Boris:
Ich habe ursprünglich eine Ausbildung als Raumausstatter absolviert und bin dann durch meine Liebe zu Oldtimer-Fahrzeugen zur Autosattlerei gekommen. Mit der Gründung eines eigenen Betriebs habe ich mir einen großen Traum erfüllt.

BandWerk: 
Was gefällt Dir an der Zusammenarbeit mit BandWerk?

Boris:
Es ist schön zusehen, wie ihr den alten Ledern ein neues Leben einhaucht. Viele Fahrzeuge haben eine lange, interessante Geschichte, die jetzt mit euren Armbändern weitererzählt wird.

BandWerk: 
Das freut uns! Zu Guter Letzt: Von allen bisherigen Sondereditionen, was war Dein persönlicher Favorit?

Boris:
Mein Favorit war die Sonderedition Monaco aus dem BMW M1, die Kombination aus schwarzem Leder und roter Naht hat mir sehr gut gefallen.

BandWerk: 
Gute Auswahl – Vielen Dank!

 

Boris zeigt uns anschließend noch einige Projekte an denen er gerade arbeitet und welches Leder vergangener Projekte er für uns aufgehoben hat. Darauf können wir uns schließlich immer verlassen: Boris hat regelmäßig aufregende neue Oldtimer-Leder für uns auf Lager.

Das Leder

Welches Leder wir am Ende bekommen hängt immer vom jeweiligen Angebot ab – und natürlich vom Zustand.

Anstatt die alten Leder zu vernichten überlässt Boris uns einen Teil des Materials um es zu up-cyclen. Je nachdem welche Lederteile noch verwertbar sind, erhalten wir größere und kleine Lederteile die sich noch hervorragend zur Weiterverarbeitung eignen. Oft sind mit Leder überzogene Armaturen und die Seiten- und Rückteile der Sitze noch sehr gut erhalten.

Ob sich ein Leder gut zur Armband-Produktion eignet, testen wir in der Regel direkt vor Ort. Manchmal sind die Leder zu porös oder die Teile zu zerschnitten um noch Armbänder daraus produzieren zu können. Meistens sind aber einige Rohdiamanten dabei.

Wenn alles passt stellen wir Ihnen einige Wochen später eine neue Sonderedition vor: Wie jetzt die Sondereditionen Pullmann und 964.

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